In wirtschaftlichen Krisen in Gold anlegen

Gold hat eine relativ gute Wertbeständigkeit, so dass Menschen schon seit jeher, vor allem in Krisenzeiten, ihr Geld in Gold angelegt. Gerade während der großen Inflation im Jahr 1929 haben sehr viele schlaue Leute in Gold angelegt und damit später ein halbes Vermögen erwirtschaftet.

Es gibt heutzutage verschiedene Formen der Geldanlage in Gold, die bekanntesten sind die Investition in Barren oder Münzen. Man hat gerade früher ausschließlich in physischem Gold, also in greifbarer Variante, investiert, wobei es Goldstücke im Grammbereich bis hin zu Barren mit einem Gewicht von einem Kilogramm. Bei Münzen ist es jedoch oftmals so, dass der Sammlerwert höher ist, als der Wert des Goldes.

Am häufigsten wurde jedoch in so genannte spezielle Anlagemünzen investiert wie zum Beispiel den Maple Leaf aus Kanada, den Krügerrand oder die Koala Edition aus Australien. Hier gibt es Exemplare von einer Feinunze bis hinauf zu einer Zehntel Unze. Allerdings hat man bei dieser Art der Geldanlage das Problem, dass das Geld sicher aufbewahrt werden muss und auch keinerlei Zinsen bringt. Darüber hinaus muss man eine große Preisspanne zwischem An- und Verkaufswert in Kauf nehmen.

Aus diesem Grund legt man heutzutage Geld vor allem in Goldfonds an, die an der Börse gehandelt werden. Bei dieser Variante hat man noch den Vorteil, dass die Anbieter den Wert mit physischem Gold absichern. Sehr beliebt sind auch die so genannten Goldzertifikate, bei denen man jedoch keine Sicherheit in Form von physischem Gold hat. Wenn der Anbieter eine Pleite erleidet, dann ist normalerweise auch das Geld der Anleger weg.

Natürlich geht man auch bei der Anlage in Gold ein gewisses Risiko ein, wie bei den meisten Anlageformen. Deshalb sollte man sich ausführlich von einem Anlageberater informieren lassen, um herauszufinden, ob Gold die ideale Anlageform ist.

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