Als Franchise-Unternehmer zum dauerhaften Erfolg

Es gibt in Deutschland sehr viele Existenzgründungen, im Jahr 2008 waren es fast 400.000, denen allerdings auch etwa 410.000 Liquidationen gegenüber standen. Leider haben viele Unternehmen keinen dauerhaften Erfolg, denn nach drei Jahren gibt es lediglich noch knapp die Hälfte der Firmen, fünf Jahre überleben sogar nur 20 Prozent.  Nun ist die Frage berechtigt, warum so viele Existenzgründer scheitern?!

Man könnte meinen, dass die Jungunternehmer nicht genügend arbeiten oder sich einfach nicht gut genug mit Marketing und Angelegenheiten der Betriebswirtschaft auskennen. Doch das ist lediglich in einigen Ausnahmen der Fall, in den meisten Gründen scheitern die Unternehmen daran, dass die Geschäftsidee einfach nicht wirklich ausgereift ist. Sicher investieren die Unternehmer sehr viel Zeit in ihre Firma, doch sie vergessen oftmals, dass eine Idee nicht mit der Unternehmensgründung ihren Abschluss findet, sondern dass sie auch danach noch weiter reifen muss.

So wäre es in vielen Fällen besser, wenn man sich nicht gleich an die Umsetzung eigener Ideen macht, sondern auf ein bereits bewährtes Konzept setzt. Das könnte zum Beispiel ein Franchisesystem sein, die gerade sehr stark expandieren, und somit für Existenzgründer als Einstieg in die Selbstständigkeit optimal geeignet sind. Momentan beläuft sich die Zahl der Franchise-Systeme in Deutschland auf rund 500 Stück, so dass jeder das Metier finden kann, das ihm besonders liegt.

Bevor man sich allerdings als Franchise-Unternehmer versucht, sollte man unbedingt die Vorlauf-Kosten, den Standort des Unternehmens, die Art des Systemes und die Möglichkeiten der staatlichen Förderung berücksichtigen. So lassen sich die Risiken und Chancen einer Existenzgründung wesentlich besser kalkulieren. Wenn man solch einen Einstieg plant sollte man sich auch unbedingt von einem Fachmann beraten lassen und sich mehrere Systeme genauer ansehen, bevor man sich letztendlich zu diesem Schritt entscheidet.

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