Franchise Unternehmen

Manche Unternehmensgründer bedienen sich auch des Franchise-Angebots, und übernehmen eine bekannte „Filiale” einer großen Kette (Pizzaservice, Baumärkte oder ähnliches). Selbstverständlich ist er für Gewinne und Verluste alleine haftbar, hat aber durch den Bekanntheitsgrad viele Vorteile, da sich andere Existenzgründe erst auf dem Markt behaupten müssen.

Ein Vorteil ist, dass der Franchise-Geber meist eine eigene Marktanalyse macht, um zu sehen, ob der Standort ideal ist.

Er übernimmt auch häufig einen Großteil, der überbetrieblichen Kosten. Es wird gemeinschaftliche Werbung geschaltet, regelmäßig sind Unternehmensberater des Franchise-Gebers mit Beratung und Verkaufstipps zur Stelle. Ein weiterer Vorteil ist, francisedass ein bekannter Name schon Einfluss auf das Umfeld hat, viele Dinge vorgegeben sind, und man das ganze „Produkt” so übernehmen kann, um erfolgreich zu sein. Nachteil daran ist, dass der Franchise-Nehmer sich nach den Vorgaben und Richtlinien des Franchise-Gebers richten muss, ihm das Warenangebot vorgeschrieben wird, und er „seine” Produkte unter dem Namen des Franchise-Gebers anbietet und verkauft.

Im allgemeinen sind Franchise-Systeme durch vier Merkmale gekennzeichnet. Ein selbständiger Unternehmer vereinbart vertraglich eine auf Dauer angelegte Zusammenarbeit mit dem Franchise-Geber, der durch Zahlungen (einmalig oder regelmäßig) die Erlaubnis erwirbt, über bestimmte Rechte und die Vermarktung der Produkte zu franchiseverfügen. Diese Rechte können die Benutzung des Markennamens, Anwendung von Rezepten und deren Vertrieb sein. Im Gegenzug bekommt der Unternehmer dann fortlaufende Unterstützung, damit alle ein optimales Produkt anbieten können. Mit diesem System ist man zwar sein eigener Chef, hat aber trotzdem bestimmte Beschränkungen, die einen unter Umständen auch ziemlich einschränken können.