Welche Beratungsangebote gibt es für Existenzgründer?
Viele junge Existenzgründer scheitern innerhalb der erste fünf Jahre, weil sie sich einfach nicht ausreichend informiert haben. Bevor man sich selbstständig macht, muss man zuerst einige Punkte abklären um festzustellen, ob man auch langfristig vom neuen Gewerbe leben kann und ob man die notwendigen Voraussetzungen dafür erfüllt.
Viele Geschäftsaufgaben könnten vermieden werden, wenn die Existenzgründer rechtzeitig die zur Verfügung stehenden Beratungsangebote in Anspruch genommen hätten. Wer sich aus einer Arbeitslosigkeit heraus in die Selbstständigkeit wagen möchte, der sollte zuerst die Beratung der Agentur für Arbeit nutzen. Die Jobberater können den Jungunternehmern nicht nur den Start in die Selbstständigkeit erleichtern, sondern auch über die finanzielle Unterstützung informieren, die Existenzgründern zusteht.
Es gibt auch bundesweit zahlreiche Unternehmens- bzw. Existenzgründungsberatern, deren Dienstleistungen jedoch kostenpflichtig sind. Einige Bundesländer beteiligen sich jedoch anteilig an den Beratungskosten, so dass es sich lohnt, sich vorher zu informieren. Man kann auch ein an einem speziellen Coaching für Existenzgründer teilnehmen, die Ausgaben hierfür machen sich auf jeden Fall bezahlt, da man in vielen Bereichen wesentlich geschulter ist.
Auch die Industrie- und Handelskammern stehen Jungunternehmern gerne beratend zur Seite und begleiten die ersten Schritte in die Selbstständigkeit. Für Existenzgründer werden auch viele Vorträge und Seminare angeboten, jedoch sollte man die Angebote gut vergleichen, damit man keine unnötigen Geldausgaben riskiert, auch die Volkshochschule oder die IHK bieten häufig solche Vorbereitungsseminare oder Infoveranstaltungen an.
Für Frauen gibt es in vielen deutschen Städten besondere Angebote, da sich Frauen meistens ein wenig schwerer tun, wenn um die Existenzgründung geht.
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