Wo bekommt man billige Kredite?

Fragt man seine regionalen Kreditinstitute, so bieten die zwar häufig keine schlechten Konditionen für die Kredite. Doch eindeutig bessere Bedingungen bieten Online Banken. Im Internet findet man also eher billige Kredite als bei der örtlichen Bankfiliale. Warum das so ist, lässt sich leicht erklären. Die Verwaltung ist deutlich schlanker, es müssen keine Mieten gezahlt werden und auch der Vertriebsprozess gestaltet sich wesentlich effektiver. Kunden profitieren von den billigen Zinsen, die Internetbanken an sie weitergeben können.

Am einfachsten bekommen fest angestellte Arbeitnehmer und Beamte einen Kredit. Günstig ist, wenn der Kreditnehmer länger als die Probezeit, d. h. länger als sechs Monate beim gleichen Betrieb beschäftigt ist sowie über regelmäßige Einkünfte verfügt. Beamte haben Vorteile bei der Kreditvergabe, weil sie unkündbar sind. Manche Kreditinstitute im Internet bieten darüber hinaus auch Rentnern billige Kredite an. Schwierig ist die Kreditvergabe nach wie vor bei Arbeitslosen und Selbstständigen sowie Freiberuflern. Hier werden häufig mehr Unterlagen angefordert oder größere Sicherheiten verlangt. Oder aber die Konditionen werden entsprechend angepasst, um das mögliche Ausfallrisiko zu minimieren. Nicht selten bekommen Selbstständige dann ein oder zwei Prozent mehr Zinsen berechnet.

Trotzdem heißt es vergleichen, damit man auch wirklich ein passendes Angebot findet. Denn es gibt auch im Internet schwarze Schafe, wo man denkt, man hat einen Anbieter für billige Kredite gefunden, der aber nachher so hohe Gebühren verlangt, dass es kein günstiges Angebot mehr ist. Deshalb ist der effektive Jahreszins eine gute Orientierungshilfe, denn im Gegensatz zum nominalen sind hier alle Gebühren bereits enthalten. Hat man auch anhand der Allgemeinen Geschäftsbedingungen den besten Anbieter für billige Kredite gefunden, steht einem Kreditantrag, der meist gleich online gestellt werden kann, nichts im Wege.

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