Unternehmensberatung
Je nach Größe der Unternehmensgründung, könnte auch ein Unternehmensberater hilfreich sein, dies ist aber gleichzeitig auch mit Kosten verbunden. Die Unternehmensberatung kann sich über die komplette Planung erstrecken, aber auch nur Teile, wie Unterstützung in Managmentfragen oder dem Personalbereich, abdecken. In Deutschland unterliegt der Unternehmensberater keinem Berufsschutz, so dass sich theoretisch jeder so nennen könnte, um eine entsprechende Dienstleistung anzubieten.
Auch hier wäre eine Recherche im Internet oder Telefonbuch hilfreich, um den passenden Helfer für das geplante Unternehmen zu finden. Dabei können auch Versicherungsfachleute die Dienstleistung Unternehmensberatung anbieten,
was eigentlich nicht sein sollte. Normalerweise sollte sich ein Volks- oder Betriebswirt dessen annehmen, um auch wirklich eine Hilfe zu sein. Eine Ausnahme bildet hierbei der Beruf des „staatlich geprüften Betriebswirtes”, der laut ständiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes, ein Mindestmaß an Qualifikation für einen beratenden Betriebswirt widerspiegelt. Somit ist durchaus eine Abgrenzung des Berufsbildes möglich, um einen wirklichen Fachmann an der Seite zu haben.
Berater für Existenzgründer arbeiten nach einem Ehrenkodex. Sie arbeiten nach folgenden Maßstäben: Unabhängigkeit, Objektivität, Kompetenz und Vertraulichkeit. Der Beratungsprozess ist durch wiederkehrende Elemente geprägt. Einer Situationsanalyse schließt sich die Zielformulierung für das Beratungsprojekt an. Ab diesem Zeitpunkt ist auch eine Kalkulation des voraussichtlichen Beratungsaufwands möglich. Es folgen danach die Konzeptpräsentationen, die Konzeptentwicklung, und ggf. ein Coaching bei der Umsetzung diese Konzeptes. Dabei findet eine ständige Überprüfung statt, ob und inwieweit das gewünschte Ziel schon erreicht wurde. Dabei spielt der Kunde eine große Rolle. Die Kosten für den ganzen Aufwand sollten vorher erfragt werden, damit es nicht mitten in der Planung zu Missverständnissen kommt, welche Zeit und Nerven kosten.