Selbständig – Vorteil/Nachteil
Viele Bundesbürger möchten gerne ihr eigener Chef sein. Dies kann die unterschiedlichsten Gründe haben. Einige wagen es auch, und machen sich in ihrem erlernten Beruf auch zum Unternehmer. Wie bei allen Gründungen erfolgt der erste Weg zum Gewerbeamt, um sich die Erlaubnis zu holen.
Doch nicht jeder kann seinen Beruf zur Selbstständigkeit nutzen und versucht sich nebenbei als Jungunternehmer. Hierzu werden über diverse Zeitungen, oder auch durch das Internet viele Geschäftsideen vorgeschlagen, die angeblich zum Reichtum führen können. Doch machen diese wirklich Sinn? Gerade die Ausdrücke „Millionär werden” oder „reich werden”, sollte schon zur Vorsicht mahnen. Diese Traumjobs werden in den allerwenigsten Fällen ihre Versprechen halten können.
Vorsicht ist auch geboten, wenn hierzu Info-Telefonummern (0190- oder 0800-Vorwahl) angeboten werden, zu hohen Tarifen. Auch hier gibt es bestimmt keinen seriösen Nebenjob. Genauso ist Vorsicht geboten bei Schreibjobs, Seminargeschichten (meist ist auch hier erst einmal eine Gebühr zu entrichten), oder Montagearbeiten von zu Hause aus.
Genauso schwierig ist es ein ordentliches Unternehmen aufzubauen auf dem Gebiet der Strukturvertriebe im Versicherungs- oder Kosmetikbereich (Tupper/Amway u.s.w.), sogenanntes Multi-Level-Marketing (MLM) oder Network-Marketing. Sicherlich kann es klappen, sich hier auf der Karriereleiter nach oben zu arbeiten, dazu gibt es genug Beispiele. Aber die wenigsten Menschen sind Klinkenputzer und schaffen es, auch fremde Personen als Kunden zu gewinnen. Denn wenn die tolle Geschäftsidee dem meist genervten Freundes- und Verwandtenkreis angeboten wurde, erschöpft sich auch schon bald das ganze System. Und damit auch das Dasein als Jungunternehmer. Wenn man schon sein eigener Chef sein möchte, dann auch mit einem unabhängigen Unternehmen, welches Sinn macht und auf Dauer auch einen wirklichen Erfolg erzielt.